Mediennutzung
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Grundlagentext:
Kap. 5.1 - 5.4 im Buch |
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Ziel: Was bedeutet
Mediennutzung - Welche Verfahren gibt
es, Nutzungsverhalten zu messen -
Wo bekommt man Daten und wie sind
sie zu lesen und zu interpretieren. |
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Medienforschung konzentriert
sich in weiten Teilen auf quantitative statistische
Erhebung oder ausschließlich auf Inhalte;
ein Alltagsbeispiel dafür sind die berühmten
Zählungen, wie viele Morde das Programm
eines Fernsehkanals zu bieten hat. Aber Medienpädagogik
greift zu kurz, wenn man den Betroffenen nur
Statistiken vorhält. Und quantitative Verhaltensnormen
– z.B.: nicht mehr als 15 Min. Fernsehen
täglich für 4-jährige –
sind wissenschaftlich nur sehr bedingt begründbar.
Alltägliches Medienhandeln kann kaum in
Typen und repräsentativen Statistiken aufgehen,
obgleich beides für eine empirische Erfassung
des Medienumgangs notwendig und bedeutsam ist.
Die statistischen Daten müssen analysiert
und zu unserer Biographie, unseren eigenen Medienerfahrungen
und -vorlieben in Bezug gesetzt werden.
| Übung:
Eigenes
Medienverhalten “statistisch”
erfassen. Wieviel Zeit widme ich täglich
welchem Medium? Wieviel Zeit ist beiläufige
bzw. intensive Nutzung? – An
einer solchen Übung kann man
bereits erfahren, wie Erforschung
das Verhalten verändert und welche
subjektiven Fehleinschätzungen
mitschwingen. |
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Auch wenn man von Inhalten und quantitativer
Nutzung nicht direkt auf Wirkung schließen
kann, liefern Zahlen der Medienforschung doch
eine wichtige Argumentationshilfe. Aber:
Ich traue nur der Statistik, die ich selbst
erstellt oder geprüft habe.


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Aufgabe:
Es gibt eine Fülle von Daten zur Mediennutzung,
insbesondere von Rundfunk und Fernsehen.
Bitte versuchen Sie mit Recherchen in den
unten genannten Quellen möglichst viele
der der auf dem Arbeitsblatt genannten Fragen/Aufgaben
zu erledigen! |
Mögliche Quellen:
>
Heft 3 und 4/2005 der Zeitschrift „Media
Perspektiven“
>
Daten der ARD
>
JIM- bzw. KIM-Studie
>
Fünf Jahre JIM-Studie, Artikel in MP Heft
10/2003
>
WDR-Medienforschung
>
SWF-Medienforschung
>
Medienforschung des Bayerischen Rundfunks
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